Die 17-jährige Geigerin Mariam Abouzahra, geboren in Deutschland als Tochter ungarischer und ägyptischer Eltern, gab im Alter von sechs Jahren ihr Orchesterdebüt mit dem Violinkonzert G-Dur von Charles de Bériot. Seither trat sie auf bedeutenden Bühnen in Europa, dem Nahen Osten, Asien sowie in den Vereinigten Staaten auf.
Als Solistin konzertierte sie mit Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra London, dem Moscow Philharmonic Orchestra, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Concerto Budapest, der Ungarischen Nationalphilharmonie, dem Franz-Liszt-Kammerorchester, der Philharmonie Baden-Baden sowie dem Shenzhen Symphony Orchestra. Dabei arbeitete sie mit Künstlern wie Plácido Domingo, András Keller, Dmitry Sitkovetsky, Kristjan Järvi, Gábor Takács-Nagy, Marc Bouchkov und Maxim Rysanov zusammen.
Ihre Auftritte führten sie in renommierte Säle wie den Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus, das Lincoln Center und die Merkin Hall in New York, Covent Garden in London, die Royal Opera Muscat, die Tschaikowski-Halle in Moskau, die Opernhäuser von Kairo und Alexandria, das Müpa Budapest, die Opéra Grand Avignon, das Teatro Carlo Felice in Genua sowie den Europapalast in Straßburg.
Im Jahr 2024 gewann Mariam den 1. Preis sowie den Soroptimist Prize beim Internationalen Viotti-Wettbewerb und wurde damit zur jüngsten Preisträgerin in der Geschichte dieses Wettbewerbs. Zudem ist sie Trägerin des ICMA Discovery Award 2026 und wird beim ICMA-Galakonzert mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Jakub Hrůša auftreten.
Weitere bedeutende Wettbewerbserfolge umfassen Auszeichnungen beim österreichischen Fernsehwettbewerb ORF „Goldene Note“, beim internationalen Wettbewerb Der Nussknacker in Moskau, beim Internationalen Ilona-Fehér-Violinwettbewerb, bei der Talentshow Virtuosos sowie beim A.-Grumiaux-Wettbewerb.
Gemeinsam mit ihrer Schwester, der Geigerin Amira Abouzahra, wurde Mariam mit dem Career Grant der Charlotte White Foundation in New York ausgezeichnet. Im November 2025 traten die Schwestern als einzige instrumentale Solistinnen bei der Eröffnung des Grand Egyptian Museum in Kairo auf und interpretierten ein eigens für sie komponiertes neues Werk mit einem internationalen Orchester vor mehr als 40 Präsidenten, Königen und hochrangigen internationalen Persönlichkeiten.
Mariam wurde zudem in einer eigenen Dokumentation des österreichischen Fernsehens ORF in der Reihe Stars and Talents porträtiert. Seit ihrem zehnten Lebensjahr studiert sie bei Prof. Dora Schwarzberg an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie außerdem durch die Zusammenarbeit mit Musikern wie Gerhard Schulz, Donald Weilerstein, Augustin Hadelich, György Pauk, Christian Tetzlaff und Kristóf Baráti bei Festivals wie dem Verbier Festival, dem International Musicians Seminar Prussia Cove und der Kronberg Academy. Mariam spielt eine Violine von Tononi und wird großzügig von Thomastik-Infeld Wien mit Saiten unterstützt.
• M. Bruch: Doppelkonzert für Violine und Viola in e-Moll op. 88
B. Bartók: Rumänische Volkstänze
J. Brahms: Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 in G-Dur, op. 78
F. Kreisler: Caprice viennois, op. 2; Polichinelle - Serenade
N. Paganini: I palpiti, op. 13
• M. Bruch: Violinkonzert Nr.1 in g-Moll, op.26
Kronberg Akademie, Bechstein Saal
• M. Bruch: Violinkonzert Nr.1 in g-Moll